Notfallhandbuch (BCM)

BCM - Business Continuity Management

Notfallplanung für Unternehmen

 

Hintergrund

Neben ihrer alltäglichen Geschäftstätigkeit müssen Unternehmen heutzutage auch jederzeit auf außergewöhnliche Herausforderungen vorbereitet sein. Pandemien, Flugverbote, Ausfälle in Liefer- und Produktionsketten, extreme Wetterbedingungen und Umwelteinflüsse, sowie globale Ereignisse treten zwar sehr selten auf, doch dann mit einer oft verheerenden Wirkung auf die betroffenen Unternehmen.

In solchen Situationen sind besondere organisatorische, personelle, materielle und räumliche Vorbereitungen sowie Maßnahmen notwendig. Diese Vorbereitung und Umsetzung wird heute unter dem Begriff Business Continuity Management (BCM) zusammengefasst.

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben vielen Unternehmen ihre Verwundbarkeit durch externe und außerhalb ihrer Kontrolle stehende Ereignisse vor Augen geführt. Amerikanische Unternehmen akzeptierten, dass sie keine Kontrolle über viele Ereignisse haben und begannen das BCM auf den Gesamtbetrieb zu erweitern.

Auch die Gesetzgeber haben reagiert und ein unternehmensweites BCM ex- bzw. implizit juristisch verankert.

  • Sarbanes-Oxley Act 2002 (USA)
  • Civil Contingencies Act 2004 (GB)
  • Kontroll- und Transparenzgesetz 1998 (D)

Ergänzend wird das BCM mittlerweile in verschiedenen Normen, Standards und Best Practices definiert.

 

Zielsetzung des BCM

Das BCM ist ein kontinuierlicher Managementprozess. Ziele des BCM sind die frühzeitige Risikoerkennung, sowie die Planung und Implementierung von Gegenmaßnahmen. Diese Maßnahmen werden als Notfallmanagement bezeichnet. Notfallmanagement umfasst das

  • geplante und organisierte Vorgehen, um Beeinträchtigungen auf (zeit-)kritische Geschäftsprozesse zu vermeiden,
  • auf Schadensereignisse angemessen zu reagieren und
  • die Geschäftstätigkeiten so schnell wie möglich wieder aufnehmen zu können.

 

Problemstellung

Sind Sie für einen Notfall, Krise oder Katastrophe gewappnet? Viele Unternehmen sind der festen Meinung dass sie es sind. Sie nehmen im guten Glauben an, dass Sie mit ihrer normalen Arbeitsorganisation in der Lage sind, solche Ereignisse erfolgreich zu meistern.

Doch viel zu oft und bedauerlicher Weise dann viel zu spät wird ihnen klar, dass ein Notfall, Krise oder Katastrophe nicht mit der normalen Arbeitsorganisation gemeistert werden kann.

Auch Unternehmen mit einem BCM sind vielmals in solchen Situationen überfordert. Man braucht weit mehr als nur Einsatzpläne, Handlungsanweisungen oder Checklisten.

Eine erfolgreiche Anwendung ist nur dann möglich, wenn die Maßnahmen ganzheitlich in die individuellen Abläufe implementiert wurden. Ihre Mitarbeiter müssen mit diesen Maßnahmen vertraut sein, diese verstehen und in der Lage sein, diese im Falle eines Falles auch umzusetzen.

 

Lösung

Die Deutsche Risikoberatung hilft Ihnen, indem wir ihr bestehendes BCM prüfen, testen, anpassen und bei Bedarf weiter auszubauen. Sollten Sie über kein BCM verfügen, dann entwickeln wir mit Ihnen ein maßgeschneidertes Programm. Dabei verfolgen wir einen wirtschaftlich sinnvollen und ganzheitlichen Ansatz, der einerseits die Prävention, aber auch den für alltägliche Probleme verantwortlichen Entstörungsdienst, das Notfall-, Krisen- und Katastrophenmanagement, wie auch das Recovery Management beinhaltet.

Besonderer Fokus liegt dabei auf der internen und externen Kommunikation und den Meldewegen. Wie alle Maßnahmen muss auch die Kommunikation geprobt und geübt werden, denn was nutzt einem der beste Plan, wenn die Verantwortlichen nicht erreichbar sind?

Je nach Bedarf und Wunsch bauen wir Ihr individuelles BCM nach nationalen oder internationalen Standards (z.B. ISO 22301, BSI 100-4) auf oder konzipieren eine hybride Lösung.

 

Erfahrung

Die Deutsche Risikoberatung hat unterschiedlichste Schutzkonzepte entwickelt, überprüft und verbessert. Mit unserer Erfahrung, z.B. auf dem Spezialgebiet des Schutzes kritischer Infrastrukturen unterstützen wir unsere Kunden bei der Risikoprophylaxe in einem hoch sensiblen Umfeld.